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Daniela, Mappenkurs Innenarchitektur, FH Düsseldorf

Daniela, Innenarchitektur, FH Düsseldorf

Liebe Daniela, es freut uns sehr, dass dir dein Innenarchitektur Studium soviel Freude bereitet. genau so hat es uns gefreut, dass deine Innenarchitektur Mappe so wunderbar vielseitig war. Wie würdest du dein bisheriges Studium mit wenigen Worten beschreiben?
Abwechslungsreich, kreativ, anspruchsvoll und sehr intensiv. Die Inhalte, die wir behandeln, sind für mich durchweg interessant. Man muss allerdings bereit sein, viel Zeit zu investieren und sich auch neben den Vorlesungen und Seminaren mit den Themen auseinanderzusetzen. Im Moment werden uns noch viele Freiheiten gelassen, was die Umsetzung der Projekte angeht. Das bedeutet aber auch, dass wir sehr oft ins kalte Wasser geworfen werden und uns die Lösungen für Problemstellungen eigenständig erarbeiten müssen. Das fällt aber umso leichter, da unsere Aufgaben meistens sehr praxisbezogen sind und man sich gleichzeitig kreativ austoben darf. Ein gutes Zeitmanagement, kontinuierliches Arbeiten und Teamfähigkeit sind sehr wichtig. Nachtschichten lassen sich zwar dennoch nicht immer vermeiden, aber so merkt man schnell, ob man mit Spaß bei der Sache ist und sich das richtige Studium ausgesucht hat.

Du hast dich bewußt für den Studiengang Innenarchitektur entschieden. Wieso eigentlich. Was bedeutet Innenarchitektur für dich?
Die Art, wie jemand wohnt, sagt meiner Meinung nach viel über eine Person aus. Was ihr wichtig ist, womit sich ihr alltägliches Leben befasst und was nur eine untergeordnete Rolle spielt. Für mich ist Inneneinrichtung ein Spiegel der Persönlichkeit. Dementsprechend sollte man seine eigenen Vierwände auch individuell gestalten und einen Rückzugsort schaffen, an dem man sich jederzeit wohlfühlt, sodass man dort gerne Zeit verbringt. Ob mit Familie und Freunden, zum Arbeiten, um kreativ zu werden oder einfach nur, um zur Ruhe zu kommen.Nun zu deiner Bewerbungsmappe Kommunikationsdesign.

Deine Holz-Hocker-Konstruktion ist uns sehr in Erinnerung geblieben. Perfekt durchdacht und sauber umgesetzt. Haben die Professoren sich dazu während der Aufnahmeprüfung geäußert?

Der Hocker ist auf jeden Fall positiv aufgefallen. Von all meinen Arbeiten haben sich die Prüfer am längsten damit befasst und einige Rückfragen dazu gestellt. Die meisten Mappen wurden eher als Gesamteindruck betrachtet und nur sehr wenige Projekte wurden während der Gespräche nochmal explizit angesprochen. Ich denke, alleine der Umstand, dass der Hocker tatsächlich als Prototyp vor Ort war, live angeschaut und auch benutzt werden konnte, hat das Interesse der Prüfer geweckt. In meiner Gruppe war ich die Einzige, die ein Modell vorstellen konnte, und auch sonst habe ich nur wenige gesehen, die selbstgebaute Objekte dabei hatten. Wenn man sich aber die Mühe macht, hat man so eine sehr gute Chance, sich von den anderen Bewerbern abzusetzen.

Wie wichtig ist für dich das technische Verständnis bei der Entwicklung von neuen Designlösungen?
Beim Entwerfen von neuen Designs ist es immer wichtig, den technischen Aufbau mit im Auge zu behalten. Natürlich kommt es immer auf das jeweilige Projekt an und man muss kein Genie im Bereich der Technik sein. Aber man muss wissen, was möglich ist und was nicht. Der schönste Entwurf ist am Ende nutzlos, wenn er sich nicht umsetzen lässt. 

Welches war bisher das spannendste Projekt, an dem du an der FH gearbeitet hast?
Im letzten Semester sind wir in kleinen Gruppen von 2 oder 3 Leuten ins Neandertal geschickt worden, um jeweils ein uns zugeteiltes Gebiet auszumessen. Wir mussten die Gegebenheiten vor Ort analysieren und alles in einem Höhenmodell nachbauen. Anschließend sollten wir uns zwei Personen mit spezifischen Eigenschaften und Ansprüchen aussuchen, für die wir dann ein individuelles Gebäude auf dem Grundstück entwerfen sollten. Der letzte Schritt war dann die Ausarbeitung der Inneneinrichtung, Materialauswahl, farbliche Gestaltung etc. Das Projekt von Anfang bis Ende zu gestalten hat sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten nachher das Gefühl, als würde es unseren Entwurf tatsächlich geben, so gut kannten wir uns in dem Gebäude aus.

Du hast im Mappenkurs Innenarchitektur sehr genaue Vorstellungen von deinen Ideen gehabt, und diese zielstrebig verfolgt. Was hast du aus unserem Mappenvorbereitungskurs an Techniken mitnehmen können?
Ich habe vor allem gelernt, wie man mit Ideen umgeht, was es heißt ein Projekt richtig zu durchdenken und wie man es ansprechend darstellt. Unsere Dozenten legen sehr viel Wert auf eine gute Präsentation. Da kommt es auf die Zeichentechnik, die Materialauswahl und die interessante Zusammenstellung aller Teilaspekte einer Arbeit an. Bei all diesen Punkten hat mir der Mappenkurs schon oft geholfen. Besonders wichtig ist, dass alle Entscheidungen Hand und Fuß haben sollten. Wenn man sich zum Bespiel für ein spezielles Material entscheidet, sollte man das auch begründen können. Manches sieht vielleicht schön aus, transportiert aber nichts von der Idee. Auf solche Details zu achten habe ich ebenfalls aus dem Kurs mitnehmen können.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?
In zehn Jahren bin ich hoffentlich richtig im Berufsleben angekommen. Im Moment stelle ich mir vor, dass ich erst einmal ein paar Jahre in einem großen Büro mitarbeite, um möglichst viel von erfahrenen Architekten und Innenarchitekten lernen zu können. Später könnte ich mir dann vorstellen, mich selbstständig zu machen. Noch sehe ich mich dabei eher im klassischen Innenarchitekturbereich, aber in unserem Studium werden uns schon jetzt so viele verschiedene Aspekte und Möglichkeiten aufgezeigt, dass ich mich noch nicht festlegen möchte oder muss. Auch Bereiche wie Möbeldesign oder Ladenbau finde ich sehr interessant.

Vielen Dank Daniela und weiterhin viel Erfolg!

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